Käsekuchen – Was sonst!?

Käse-Titel

Hallo Ihr Lieben!

Diesen Monat bin ich gerne wieder beim Calendar of Ingredients dabei, nachdem ich es letzten Monat einfach nicht geschafft habe… Eine tolle Aktion von sechs Bloggerinnen, die jeden Monat eine tolle Rezeptesammlung hervorbringt. Drei Zutaten werden vorgegeben, von denen mindestens eine verwendet werden muss, um etwas leckeres zu zaubern.
Diesen Monat sind es folgende Zutaten: Heidelbeeren, Frischkäse und Ahornsirup.
Tolle Zutaten, die ich alle liebe. Dennoch habe ich mich nur für eine entschieden. Welche? Das lest Ihr am besten selbst.

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Kennt Ihr das, wenn Ihr lange Lust auf etwas Bestimmtes habt, aber keine Zeit es zu kochen oder zu backen? So war es bei mir mit Käsekuchen. Bestimmt schon 6 Wochen schwirrt es mir im Kopf herum endlich einmal einen leckeren Käsekuchen zu backen. Doch ich hatte keine geeignete Springform und auch die Zeit fehlte irgendwie. Bei einem Stadtbummel habe ich dann ganz tolle Springformen gefunden (22cm und 12 cm). Die mussten natürlich sofort mitgenommen werden.

backen

Und als ich dann noch das tolle Rezept von der lieben Janina von Kleines Kulinarium entdeckt habe, war klar: Projekt Käsekuchen geht in Arbeit. Also ab in die Küche und losgebacken. Mein erster Käsekuchen. Ein klein wenig Angst, dass er nicht gelingt, hatte ich schon. Aber ich wurde mehr als positiv überrascht.

Der Kuchen ist der Hammer! Super cremig und locker. Wirklich der beste Käsekuchen, den ich bisher gegessen habe. Das sagten auch meine Kollegen, denen ich den Kuchen mitgebracht habe. Ich musste sogar das Rezept an gestandene Hausfrauen weitergeben. Also an dieser Stelle nochmal ein dickes Dankeschön an die liebe Janina von Kleines Kulinarium!

Jetzt aber ab zum Rezept…

 

Käsekuchen mit Heidelbeeren

Zutaten für den Mürbeteig
300g Weizenmehl
75g Puderzucker
150g kalte Magarine
1 Eigelb 
1 Vanilleschote, das Mark davon
1 Prise Salz
2-3 EL kaltes Wasser
Für die Käsemasse braucht ihr:
500g Magerquark
500g Quark (20% Fett)
200g Zucker
250g Magarine
6 Eier
115g Mehl
15g Speisestärke
1 TL Backpulver
1 Bio Zitrone (Abrieb und Saft davon)
1 Vanilleschote, das Mark davon
1 Prise Salz
125g Heidelbeeren

Zubereitung
Für den Mürbteig alle Zutaten (bis auf das Wasser in eine Schüssel) geben und mit den Händen 
alles verkneten. Falls nötig noch ca. 2-3 EL kaltes Wasser dazugeben.
Den Teig nun auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche ausrollen. Den Boden einer 22cm und 
einer 12cm Springform mit Backpapier auslegen. Die Springformen nun mit dem Teig auskleiden. 
Den Teigrand komplett nach oben ziehen. Den Boden mit einer Gabel mehrfach einstechen und 
die Springformen in den Kühlschrank stellen.
Für die Käsemasse jetzt die Magarine zerlassen und abkühlen lassen. Nun die Eier trennen und
das Eiweis zusammen mit einer Prise Salz in einer fettfreien (hohen) Schüssel zu Eischnee 
aufschlagen und kurz beiseite stellen.
Die Eigelbe mit der zerlassenen Magarine, mit den Handmixer, in einer Schüssel gut verrühren. 
Jetzt den Zucker, das Vanillemark, den Abrieb und den Zitronensaft dazugeben und alles 
gut verrühren. Nun das Mehl, die Stärke und das Backpulver dazugeben und ordentlich 
unterrühren.

Den Backofen auf 160 Grad Heißluft vorheizen.
Nun den Quark unter die Eigelb-Zucker-Mehlmischung rühren, bis es eine glatte Masse ist. 
(Am besten erst auf Stufe 3 mit dem Handmixer und dann mit einem Teigschaber glattrühren.)
Jetzt vorsichtig den Eischnee mit dem Teigschaber unterheben.
Heidelbeeren waschen und auf den Böden der Springformen verteilen.
Die komplette Käsemasse auf die vorbereiteten Mürbteigböden geben und die Springformen 
5-6 mal kräftig auf die Arbeitsplatte klopfen damit die Luftblasen nach oben steigen können.
Nun auf mittlerer Schiene ca. 65-75 Minuten backen. Nach 25 Minuten Backzeit den Kuchen 
kurz aus dem Ofen nehmen und mit einem Messer rundherum ca. 1 cm tief, zwischen 
Mürbteigrand und Käsemasse, einschneiden. So verhindert ihr das Reißen der Oberfläche. 
Käse2 Käse
Am besten lasst ihr den Kuchen über Nacht auskühlen und stellt ihn vor dem Servieren für
2 Stunden in den Kühlschrank. Dann ist er besonders lecker und lässt sich besser schneiden.

Ihr habt die Zutat betimmt schon entdeckt, oder!?
Die Heidelbeeren verleihen dem Käsekuchen eine fruchtige, frische Note und passen sich perfekt dem Geschmack an. Einfach herrlich und super lecker! Ich liebe Heidelbeeren! Ihr könnt natürlich auch anderes Obst verwenden oder den Käsekuchen ganz klassisch ohne Obst zubereiten. Das bleibt euch und eurem Geschmack überlassen.

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Jetzt aber viel Spaß beim nachbacken und lasst es euch schmecken.

 

Eure Genussfreundin

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