Paprika-Suppe mit Pfiff

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Hallo Ihr lieben Genussfreunde!

Wie habt Ihr die ersten Tage im neuen Jahr verlebt? Ich musste schon wieder voll arbeiten. So blieb kaum Zeit das neue Jahr willkommen zu heißen. Und zum kochen oder backen schon gar nicht. Leider… Aber das soll sich im Laufe des Jahres bessern!

Für diese kalten, grauen und usseligen Wintertage eignen sich eigentlich am besten warme, deftige Speisen, die auf dem Esstisch landen. Findet Ihr nicht? Eintöpfe, Aufläufe, Kraut und natürlich Suppen. Suppen! Das Soulfood schlechthin für den Winter! Immer lecker. Wärmen von innen. Machen satt und glücklich! Und eigentlich ist dieses tolle Soulfood sehr schnell selber gemacht. Ganz ohne Dosen, Tüten oder andere Hilfsmittel. Das habe ich schon vor dem Start meines Blogs entdeckt. Seitdem gibt es bei uns nur noch selbstgemachte Suppen und Eintöpfe. Immer reichlich, dass es für mindestens 2 Tage reicht. Denn am 2. Tag schmeckt es doch noch viel besser, oder nicht?! Sollte dann noch etwas übrig sein, wird es eingefroren. So hat man gleich noch eine „Notreserve“ in der Tiefkühltruhe. Einfach genial.

Nicht nur, dass es viel besser schmeckt, wenn Ihr Suppen selber macht. Nein! Ihr wisst auch ganz genau was drin ist. Keine Zusatzstoffe, versteckten Zucker oder andere Sachen, die wir nicht in unserem Essen haben möchten. Probiert es einfach mal aus. Ihr und Eure Lieben werdet begeistert sein. Selbst der Genussfreund, der „eingefleischter Tüten-Fan“ war, möchte jetzt nur noch selbstgemachte Suppen auf dem Teller. Was anderes kommt nicht mehr in die Tüte, ähm aus der Tüte. Hihi.

Und da wir so gerne Suppen essen, habe ich euch als erstes Rezept im neuen Jahr auch gleich eine leckere Paprika-Suppe mitgebracht. Sehr schnell zubereitet und gerade an so bitterkalten Tagen das perfekte Soulfood nach einem langen und anstrengenden Arbeitstag.

Wusstet Ihr schon…? Die Paprika ist vor allem wegen ihrer Früchte bekannt. Diese werden als Gemüse und Gewürz verwendet. Für viele Sorten werden besondere Namen verwendet. Sie werden nach Größe, Farbe und Geschmack (Schärfe) unterschieden und tragen Namen wie Chili, Spanischer Pfeffer, Peperoni, Peperoncini oder Pfefferoni. Die am weitesten verbreitete Art, zu der auch die meisten in Europa erhältlichen Paprika, Peperoni und Chilis gehören, ist Capsicum annuum. Fast alle Paprika enthalten – in sehr unterschiedlicher Konzentration – den Stoff Capsaicin, der die Schärfe erzeugt. (Quelle: Wikipedia)

Ich mag Paprika sehr gerne. Vorallem die roten und orangenen Schoten. Sie haben einen leckeren, fast schon süßlichen Geschmack. Die grünen Paprika meide ich, wenn es geht. Denn die sind einfach nur wässrig und eher geschmacklos. Sollte aber doch mal eine grüne ihren Weg in meine Küche finden, dann wandert sie eben in eine Gemüsepfanne oder ähnliches. Der Genussfeund ist eigentlich nicht so ein großer Paprika-Fan, vorallem nicht im warmen Zustand. Doch auch er war positiv überrascht von dem leckeren Soulfood und verlangte Nachschlag. Mission geglückt, würde ich mal behaupten.

Ihr seid nun auf den Geschmack gekommen und möchtet endlich wissen, wie Ihr diese leckere Suppe machen könnt? Dann geht es hier nun schnell zum Rezept! Viel Spaß beim nachkochen und genießen!

 

Eure Genussfreundin

 

 

Paprika-Suppe

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Zutaten:

4 rote Paprikaschoten | 2 kleine Zwiebeln | 2-3 Frühlingszwiebeln | 1 kleine rote Chilischote | 2-3 El Olivenöl | 800ml Gemüsebrühe | 250 ml Sahne | 150g Ricotta | Salz | Pfeffer | 1 Tl Honig | 2-3 El Röstzwiebeln

 

 

Zubereitung:

Die Paprikaschoten waschen, entkernen und in Würfel schneiden. Etwa 3-4 El von den Paprikawürfeln beiseite stellen für später. Zwiebeln schälen und fein hacken. Die Frühlingszwiebeln waschen, in feine Ringe schneiden und beiseite stellen. Zuletzt noch die Chilischote halbieren, entkernen, waschen und sehr fein würfeln.

Nun das Öl in einem Topf bei mittlerer Hitze erhitzen. Zwiebeln, Paprika und Chili dazugeben und unter Rühren ca. 6-8 Minuten andünsten. Das ganze mit der Gemüsebrühe ablöschen, kurz aufkochen lassen und dann bei schwacher Hitze ca. 10 Minuten köcheln lassen.

Jetzt rührt Ihr die Sahne ein, nehmt den Topf von der Herdplatte und püriert die Suppe (nach Geschmack entweder grob oder fein). Nochmal kurz aufkochen lassen und wieder von der Herdplatte nehmen. Zum Schluss noch den Ricotta dazugeben und mit Salz, Pfeffer und Honig abschmecken. Suppe anrichten und mit Paprikawürfeln, Frühlingszwiebeln und Röstzwiebeln garnieren. Fertig!

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