Plätzchen „Linzer Art“

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Hallo Ihr lieben Genussfreunde!

Weihnachtsfreuden gibt es viele. Gestern habe ich euch schon gestanden, dass Plätzchen absolut für mich dazugehören. Schließlich mache ich jedes Jahr auf´s neue meherer Kekssorten. So waren es dieses Jahr 6 Sorten. Ähm… 7!? Zählen wir die Haferkekse mal als 2 verschiedene Sorten.

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Aber es gibt noch etwas, was mir Weihnachtsfreude und ein wenig Weihnachtsgefühle bringt. Weihnachtslieder! Mein absolutes Lieblings-Weihnachtslied ist Sankt Niklas war ein Seemann von Freddy Quinn. Habe es gerade angehört und es zaubert mir immer ein Lächeln ins Gesicht. An Weihnachten haben wir es früher immer während der Bescherung gehört. Da kommen dann natürlich viele tolle Kindheitserinnerungen hoch. Welches ist denn euer absolutes Lieblings-Weihnachtslied?

Hach ja, bei so toller Musik, da schmacken die selbstgemachten Plätzchen gleich doppelt so gut. Apropos selbstgemachte Plätzchen. Ich habe euch auch heute ein paar Leckereien mitgebracht.

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Dieses Jahr wollte ich gerne mal etwas neues für unsere Keksbox ausprobieren. Lange habe ich überlegt und mir Inspirationen geholt. Schlussendlich hat dann der Wunsch des Genussfreundes den Ausschlag gegeben. Er wollte gerne Plätzchen mit Marmelade. Also gut, dann gab es eben dieses Jahr Plätzchen „Linzer Art“ für die Keksdose. Warum Linzer Art und nicht einfach Linzer Plätzchen? Nun ja, die Rezepte die ich überall finden konnte, waren alle mit roter Marmelade. Ich wollte aber gerne meine Orangenmarmelade (die ich für die Mandel-Haselnuss-Ecken gemacht hatte) verwenden. Außerdem sollten es dunkle Plätzchen, mit Kakao werden. Und da ich mir nicht sicher war, ob ich diese Plätzchen dann Linzer Plätzchen nennen darf, habe ich mich kurzerhand entschlossen sie einfach Plätzchen „Linzer Art“ zu nennen. Sicher ist sicher.

Sie sind mir, wie wir finden ganz gut gelungen. Schmecken wirklich frisch und schön nach Orange. Am Anfang hatte ich aber wirlich Bedenken, ob diese Plätzchen gut werden. Ich hatte ja schon gelesen, dass sie ein paar Tage „ziehen“ müssen, bis sie wirklich gut schmecken. Eben wie die Linzer Torte. Aber sie waren durch den Teig so brüchig und geschmacklich nicht wirklich der Renner, dass ich gedacht habe, ich habe etwas Falsch gemacht. Verzweifelt habe ich die Dose einige Tage nicht angerührt. Dann habe ich sie doch nochmal geöffnet, aber eigentlich nur, um die Plätzchen wegzuwerfen. Ich Banause! Mh, ein letztes Mal probieren wir sie noch, sagte der Genussfreund dann. Und sie waren perfekt! Schön saftig und nicht mehr brüchig. Die Orangenmarmelade harmonierte perfekt mit dem Kakao. Da wurde gleich Kaffee gekocht und die Plätzchen genüsslich verputzt. Die werden nächstes Jahr wieder gemacht. Ganz bestimmt!

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Ich wollte dann eigentlich noch eine zweite Ladung machen, mit roter Marmelade, eventuell sogar mit Glühwein-Gelee. Aber leider hatte ich bisher einfach keine Zeit dafür. Das muss dann wohl bis nächstes Jahr warten…

Für die Plätzchen „Linzer Art“ habe ich mir extra eine Ausstechform gekauft. Klappte eigentlich ganz gut. Bis der Genussfreund auch unbedingt mit ausstechen wollte. Bei ihm hat es irgendwie nicht funktioniert und der Teig blieb immer in der Ausstechform hängen. War schon lustig anzusehen, wie der Mann am Teig verzweifelt. Nach 5 Minuten hat er dann entnervt aufgegeben und mir die Küche wieder überlassen. Entstanden sind dabei wirklich tolle Plätzchen die uns beiden unglaublich gut schmecken. Und damit auch ihr jetzt noch schnell vor Weihnachten eure Plätzchen „Linzer Art“ machen könnt, kommt nun hier das Rezept für euch. Viel Spaß beim nachbacken, genießen und verschenken.

 

Eure Genussfreundin

 

 

Plätzchen „Linzer Art“

linzer Zutaten:

150g Butter | 50g Puderzucker | 150g Mehl | 100g gemahlene Mandeln | 1 Tl Zimt | 1 Tl Vanilleessenz | 1 Messerspitze Gewürzmischung (Nelken, Piment und Sternanis gemahlen) | 1 El Kakaopulver | Orangenmarmelade zum Bestreichen | Puderzucker zum Bestäuben

 

 

Zubereitung:

Die Butter mit dem Puderzucker cremig rühren. Mehl, Nüsse und Gewürze miteinander vermischen und unter die Butter rühren. Den Teig nun mit den Händen glatt kneten.

Auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und mit der Ausstechform austechen. Dann auf ein, mit Backpapier ausgelegtes, Backblech legen und im vorgeheizten Ofen (170°C Umluft) ca. 10-12 Minuten backen. Die Kekse dürfen nur eine leichte Bräunung erhalten.

Jetzt lasst ihr die Kekse auskühlen und bestreicht dann die Kekse ohne Loch mit der Marmelade. (Vorsicht, die Kekse sind sehr brüchig!) Dann einen Keks mit Loch darauf setzen. Zum Schluss noch mit Puderzucker bestäuben und einige Tage durchziehen lassen. Am besten in einer luftdichten Dose. Dann schmecken sie, wie die Linzer Torte auch, einfach am besten. Fertig!

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