Gemüsebrühpulver

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Hallo Ihr lieben Genussfreunde!

Anfang des Jahres habe ich eine To-Do Liste für mich erstellt. Diese enthält 52 Dinge, die ich dieses Jahr gerne machen möchte. Leider habe ich durch meinen krankheitsbedingten Ausfall noch nichts davon machen können. Das ändert sich jetzt! Ich konnte endlich den ertsen Punkt abhacken. Juchuu!

45. Gemüsebrühpulver selbst herstellen. Check!

Inspiriert wurde ich durch das Blogevent Frühlingsgefühle von #vergisstmannicht. Hier gibt es jeden Monat ein neues Motto. Da kann man sich wirklich austoben. Egal ob Food, DIY oder was auch immer Ihr macht… Eure Beiträge sind herzlich willkommen. Wirklich eine Tolle Idee und ich bin nun diesen Monat zum ersten Mal mit dabei.

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Ich hatte mir schon länger vorgenommen Gemüsebrühpulver selbst herzustellen. Nachdem ich mir nun endlich einen Multizerkleinerer zugelegt habe, konnte das Projekt endlich in Angriff genommen werden. Schließlich möchte ich nach und nach alles, was möglich ist, selbst machen. Dann weiß ich was drin ist und wie es hergestellt wurde. Wer möchte nicht auf das ganze Glutamat und die Geschmacksverstärker verzichten? Der Unterschied ist wirlich unglaublich. Man muss sich zwar erstmal dran gewöhnen, da man ja die Fertigbrühe gewohnt ist. Aber mein erstes Glas ist bald aufgebraucht und ich möchte die selbstgemachte Brühe nicht mehr missen. Und außerdem habe ich so immer etwas im Haus, was ich als kleines Mitbringsel verschenken kann. Denn sind wir doch mal ehrlich: Wer freut sich nicht über ein kleines, selbstgemachtes Geschenk aus der Küche? Und das auch noch jetzt im Frühling. Ich finde ja, dass das selbstgemachte Gemüsebrühpulver frisch und gesund wirkt. Genau das, was man jetzt im Frühling gerne auf dem Teller hat. Frische, gesunde Speisen.

Ich nutze das Gemüsebrühpulver nun nicht mehr nur für Gemüsebrühe, sondern auch als Gewürz für andere Speisen. Auch auf Brot mit etwas Butter schmeckt das Pulver wunderbar. Wirklich unglaublich was man alles damit würzen und verfeinern kann.

Bei den Gemüsesorten, die Ihr für das Brühpulver verwendet solltet Ihr darauf achten, dass sie nicht zu wässrig sind. Tomaten, Gurken etc. fallen da schon raus. Gemüse wie Lauch, Sellerie und Karotten eigenen sich da schon viel besser. Quasi das klassische Suppengemüse, welches Ihr dann zu Brühpulver verarbeitet.

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Ich persönlich habe unser Gemüsebrühpulver noch im Ofen getrocknet, da es mir zu gefährlich war es als Paste im Kühlschrank aufzubewahren. Da war die Angst zu groß, dass die Paste schimmeln könnte. So wurde aus 1,7kg Gemüsepaste am Schluss 450g Gemüsebrühpulver. Wahnsinn wieviel Wasser im Suppengemüse enthalten ist. So kann ich aber nun mein Gemüsebrühpulver einfach im Schrank lagern und stelle mir nicht den Kühlschrank zu. Allerdings steht ein Glas immer draußen griffbereit, damit ich es schnell benutzen kann. Ich liebe es einfach!

Jetzt geht es schnell zum Rezept, damit auch Ihr Gemüsebrühpulver herstellen könnt. Viel Spaß dabei und genießt es.

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Eure Genussfreundin

 

 

Gemüsebrühpulver

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Zutaten (für etwa 5-6 Gläser):

2 gr. Lauchstangen | 4 gr. Karotten | 1/2 Sellerieknolle | 1/2 Stangensellerie | 2 Zwiebeln | 3 Petersilienwurzeln | 1 Bund Petersilie | 1 Hand voll frisches Basilikum | 3 Knoblauchzehen | 300g grobes Salz (Ich benutze Himalaya Kristallsalz)

 

 

Zubereitung:

Das komplette Gemüse waschen und grob kleinschneiden. Dann alles nach und nach im Multimixer zerkleinern, in eine große Schüssel geben und das Salz untermischen. Nun die Paste auf 2 Backbleche verteilen, glatt streichen und für mehrere Stunden im Ofen (50-70°C) trocknen. Einen Holzlöffel in die Ofentür klemmen, damit die Feuchtigkeit entweichen kann. Das Ganze kann zwischen 7 und 10 Stunden dauern, bis das Pulver komplett trocken ist. Wenn alles getrocknet ist nochmal in den Mixer geben und zu einem feinen Pulver verarbeiten. Jetzt könnt Ihr das Pulver in saubere Weckglaser füllen und gut verschließen. So hält sich das Brühpulver etwa 6 Monate.

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