Leckeres Brot einfach selbst machen

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Hallo Ihr lieben Genussfreunde!

So langsam kommt der Frühling. Die Tage werden wieder länger, wärmer und grüner. Da macht es auch morgens gleich wieder viel mehr Spaß aufzustehen, wenn es schon hell ist und die Sonne einem ins Gesicht scheint. Einfach herrlich! Die frischen, hellen Farben machen einfach nur Spaß. Ich liebe es. Und Ihr?

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Die ersten Blumen haben in Form von Tulpen auch schon ihren Weg in meine Wohnung gefunden. Es macht einfach Freude, diese ersten Frühlingsboten blühen zu sehen. Und schaut euch diese Farbe an. Einfach herrlich. Ich freue mich jeden Morgen, wenn ich in die Küche komme. Leider kann ich diese schönen Tulpen nicht in unser Wohnzimmer stellen. Unser Kater findet Blumen nämlich sehr lecker und so hätte ich nicht lange etwas davon. Haha.

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Der Frühling bringt auch immer neuen Schwung in mein Leben. Und so habe ich beschlossen, wieder mehr Brot selbst zu backen. Denn es ist so einfach, lecker und günstiger als Brot zu kaufen. Leider muss ich noch üben, bis ich das perfekte Brot aus meinem Ofen hole. Manchmal sind die Brote einfach klein und sehr kompakt. Und beim nächsten mal sind sie wieder total anders. Trotz der selben Zutaten. Aber ich arbeite daran und probiere immer neue Methoden aus, um mein perfektes Brot zu backen. Aber schmecken tun sie bisher immer. Und das ist ja erstmal das Wichtige, oder etwa nicht!? Habt Ihr schon einmal selber Brot gebacken? Der Genussfreund liebt den Geruch von frischem Brot in der Wohnung. Und ich mag es, wenn man das Brot noch lauwarm mit etwas Butter und Salz genießen kann. Mmhhh, lecker! Eigentlich sehr puristisch, aber sooo gut!

Es hat sogar etwas beruhigendes, wenn der Hefeteig langsam und stressfrei vor sich hingeht. Man kann Hefeteig nicht hetzen, er braucht eben seine Zeit. Und das beruhigt mich in gewisser Weise auch. Je mehr Zeit ich meinem Hefeteig gebe, desto fluffiger wird er am Ende auch. Aber das musste ich auch erst lernen. Ruhe, Zeit und Gelassenheit haben bisher das beste Brot hervorgebracht. Wirklich war.

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Bei diesem Brot habe ich mich ausnahmsweise mal an ein selbstgemachtes Brotgewürz gewagt. Noch nicht ganz ausgereift, gebe ich zu, aber trotzdem mal ein ganz anderes Geschmackserlebnis. Obwohl der Genussfreund eher auf die einfache Variante mit etwas Salz schwört. Aber ich werde weiter ausprobieren und ganz bestimmt bald UNSER Brotgewürz finden. Wenn Ihr mögt, halte ich Euch auf dem Laufenden. Ja, ich gebe es zu: Ich bin ein totaler Brot-Fan. Ich liebe Brot in den verschiedensten Varianten. Körnerbrot, Roggenbrot, Weißbrot und was es nicht alles so für leckere Sorten gibt! Es geht nichts über ein gutes Brot mit etwas Butter und Käse. Es schmeckt super lecker, macht satt und ist schnell auf dem Tisch!

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Mit meiner Brot-Leidenschaft konnte ich auch den Genussfreund nach und nach überzeugen. Der ist nämlich eigentlich der Toastbrot-Typ. Aber mittlerweile gibt es Toastbrot eigentlich nur noch, wenn ich nicht da bin, oder wenn ihn einfach mal der Hunger darauf überkommt. Aber sonst gibt es in unserem Haushalt nur noch „richtiges“ Brot. Und das zur Zeit auch nur in der selbstgemachten Variante. Mmhh, sooo lecker! Ihr solltet es dringend einmal ausprobieren, wenn Ihr es nicht sowieso schon längst macht! Ich kann es euch wirklich nur ans Herz legen. Eure Familien und Ihr werdet begeistert sein. Aber Vorsicht: Suchtpotential!

So, damit auch Ihr nun eure Brote zaubern könnt folgt nun das Rezept für Euch. Ganz viel Spaß beim nachbacken und genießen.

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Eure Genussfreundin

 

 

Brotgewürz á la Genussfreude

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Zutaten (für 1 Portion)

3Tl Kümmel | 2 Tl Kurkuma | 1 Tl Koriander | 1/2 Tl Piment | 1/3 Tl Gewürznelken | 1 Prise Salz | 1 Prise Zucker | ca. 5 Safranfäden

 

 

Zubereitung:

Gebt alle Zutaten in eine Mixer (oder Mörser) und verarbeitet alles zu einem Pulver. Fertig!

 

Emer-Einkorn Brot

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Zutaten:

150g Emer-Mehl | 150g Einkorn-Mehl (Es geht auch jedes andere Mehl) | 1 Portion Brotgewürz | 1/2 Würfel Hefe | 200ml lauwarmes Wasser

 

 

Zubereitung:

Die Hefe in dem lauwarmen Wasser auflösen. Mehl und Brotgewürz vermischen und eine Mulde in der Mitte bilden. Das Hefewasser in die Mulde gießen und nun mit den Knethaken des Handrührgerätes alles zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig danach auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben und ca. 10 Minuten gut durchkneten. Dann habt Ihr 2 Möglichkeiten den Teig weiter zu verarbeiten:

  1. Den Teig in eine Schüssel geben und abgedeckt für 30-45 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen. Nochmal auf einer bemehlten Arbeitsfläche gut durchkneten und zu einem Brotleib formen. Im vorgeheizten Backofen (200°C Umluft) etwa 45-60 Minten backen. Als Tipp: Lasst das Backblech mit warm werden und gebt das Brot dann darauf. Und damit die Kruste nicht zu hart wird, stellt einfach eine kleine, ofenfeste Schüssel mit Wasser mit in den Ofen. > Dies ist die „schnelle“ Variante, wenn Ihr nicht so lange warten möchtet.
  2. Den Teig in eine ausreichend große Schüssel geben und über Nacht in den Kühlschrank stellen. Am nächsten Morgen aus dem Kühlschrank nehmen und etwa 30 Minuten gehen lassen, damit er Raumtemperatur annehmen kann. Dann auf einer bemehlten Arbeitsfläche gut durchkneten und zu einem Brotleib formen. Nochmal etwa 15-30 Minuten gehen lassen. Im vorgeheizten Backofen (200°C Umluft) etwa 45-60 Minten backen. Als Tipp: Lasst das Backblech mit warm werden und gebt das Brot dann darauf. Und damit die Kruste nicht zu hart wird, stellt einfach eine kleine, ofenfeste Schüssel mit Wasser mit in den Ofen. > Dies ist die „langsame“ Variante, wenn Ihr Zeit und etwas Geduld habt.

 

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