Gartenfreude {Neue Kategorie}

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Hallo Ihr lieben Genussfreunde!

Heute habe ich leider kein Rezept für euch. Denn wie bereits versprochen gibt es ab heute endlich eine neue Kategorie auf dem Blog! Es wird ab sofort immer wieder eine kleine „Wasserstandsmeldung“ aus meinem Garten geben. Schon länger wollte ich ein wenig Gemüse und Kräuter selber anbauen. Aber ohne Balkon und eigenen Garten einfach nicht möglich. Zu unsere Wohnung gehört zwar der Gemeinschaftsgarten, aber da ist Gemüseanbau nicht möglich. Auch nicht in einem Hochbeet. Sehr schade, so musste ich mich bisher auf meine Fensterbank in der Küche beschränken. Nicht viel Platz und auch kein guter Ort um Gemüse langfristig anzubauen. Nach mehreren Gesprächen mit unserem Vermieter konnte ich dann ein kleines Stück „Garten“ ergattern, welches eigentlich der Vermieter in Ordnung hält. Dort kann ich zwar auch keinen Selbstversorgergarten unterhalten, aber um mit den Gärtnern anzufangen ist es einfach perfekt! Aber schaut selbst

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Aus diesen paar Quadratmetern soll nun nach und nach mein kleiner Traumgarten entstehen. Dort sollen dann Kräuter, Radieschen, Tomaten, Chili und weiteres Gemüse wachsen und geerntet werden. Ich bin total verliebt und voller Tatendrang. In den Pflanzsteinen wurde direkt umgegraben, Unkraut gejähtet und alte/kaputte Pflanzen entfernt. Der Schnittlauch und die Erdbeeren durften bleiben und werden schon fleißig gehegt und gepflegt. Auf der anderen Seite soll am Zaun nach und nach ein wahres Kräuterparadies entstehen. Wir möchten dort schöne, bunte Kräutertöpfe befestigen und dann die Kräuter darin einpflanzen. Dann muss noch der Boden umgeraben werden, um auch dort noch pflanzen zu können. Ich bin meinem Vermieter echt dankbar!

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Ich möchte euch in dieser Kategorie einfach mitnehmen und euch ein wenig zeigen was ich so mache. Vielleicht kann ich euch auch den ein oder anderen Tipp geben. Aber versprechen kann ich nichts. Denn ich bin ja selber noch Anfänger und hole mir meine Tipps auch gerne aus Gartenblogs und auf Youtube.  Es macht mir einfach wahnsinnig viel Spaß im Garten zu werkeln und den Pflanzen beim wachsen zuzusehen und darauf zu warten endlich ernten zu können. Ich werde euch hier an dieser Stelle also immer über mein kleines Gartenparadies auf dem Laufenden halten. Und wenn es dann endlich etwas zu ernten gibt, gibt es natürlich auch leckere Rezepte mit dem selbstgeernteten Gemüse. Ich hoffe also, dass euch diese neue Kategorie gefällt und sie euch auch soviel Spaß macht wie mir.

Eines meiner ersten Projekte waren Kartoffeln. Ich habe mir ein paar Kartoffeln auf dem Markt gekauft und habe sie zur Seite gelegt, dass sie keimen können. Denn wusstet ihr, dass ihr aus nur einer gepflanzten Kartoffel etwa 1 Kilogramm Kartoffeln bekommen könnt?! Das musste ich einfach probieren. Also habe ich die Kartoffeln etwa 2 Wochen keimen lassen und habe Sie dann eingepflanzt. Leider scheint es so, dass der erste Versuch nicht funktioniert hat. Es kommen keine grünen Triebe. Vielleicht sind die Kartoffeln zu tief eingegraben, der Boden ist zu sandig oder hat zu wenig Nährstoffe oder der Frost ist Schuld. Ich weiß es leider nicht. Aber davon lasse ich mich nicht unterkriegen. Ich werde mir einfach einen Speiskübel oder mehrere 10l Eimer besorgen und nochmal neu Kartoffeln pflanzen. Dann ernte ich eben später. Wenn es soweit ist werde ich euch hier genua berichten, wie ich die Kartoffeln keimen lassen und sie dann eingepflanzt habe.

Da waren meine anderen Versuche bisher erfolgreicher. Ich habe nämlich eine Art Lauchzwiebel, Radieschen und Blumenkohl selbst gezogen und gepflanzt. Und bisher wächst und gedeiht es wunderbar. Ich denke die Radieschen können etwa mitte Mai geerntet werden. Ich bin schon ganz gespannt.

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Da ich keine Anzuchttöpfe verwenden wollte habe ich ganz einfach ein paar Toilettenpapierrollen und Tomatenpackungen gesammelt. Daraus habe ich mir mein eigenes, kleines Gewächshaus gebaut, um mein Gemüse zu ziehen. Das hat echt super funktioniert und ist mega günstig! Wie es geht? Ganz einfach! Ihr benötigt folgendes für ein Gewächshaus:

  • 3 Toilettenpapierrollen
  • 2 Tomatenschalen
  • Anzuchterde
  • Samen
  • eine Wassersprühflasche
  • einen sonnigen Platz
  • Zeit und Geduld

Halbiert die Toilettenpaperrollen und stellt sie in eine Tomatenschale. Füllt sie nun mit Anzuchterde und lasst etwa 1 Finger breit Platz bis zum oberen Rand. Gebt nun in jede Rolle einen Samen (beachtet dabei die Pflanzanleitungen). Jetzt besprüht ihr das ganze mit Wasser und gebt die zweite Tomatenschale darüber und stellt euer Gewächshaus auf eine sonnige Fensterbank. Jetzt heißt es warten und täglich besprühen. Bei mir hat es etwa 5-7 Tage gedauert, bis die ersten Pflänzchen den Kopf aus der Erde gesteckt haben.

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Erst kommt ein Blattpaar, wenn das zweite Blattpaar auch da ist könnt ihr veruchen eure Pflänzchen vorsichtig umzupflanzen. Ich habe meine direkt draußen in die Pflanzsteine gepflanzt. Und bisher klappt es wirklich super! Sie werden immer größer. Auch draußen müsst ihr darauf achten, dass ihr die Pflanzen jeden Tag gießt. Ich gehe jeden Morgen in den Garten und gebe ihnen Wasser. Beim gießen solltet ihr dauf achten, dass es natürlich nicht zu viel Wasser ist. Außerdem bitte nicht in der prallen Mittagssonne, da können eure Pflanzen sonst verbrennen. Ich habe irgendwo gelesen, dass der beste Zeitpunkt zum gießen morgens ist. So haben die Pflanzen über den Tag wohl genug Wasser (wenn es natürlich im Sommer sehr heiß ist, sollte man Abends auch nochmal gießen). Abends dagegen sollte man wenn es geht nicht gießen, da man sonst mehr Schnecken habe. Aber ob da was dran ist kann ich euch nicht sagen.

 

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Eure Genussfreundin

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