Bloggeburtstag mit herzhaftem Zupfbrot

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Hallo Ihr lieben Genussfreunde!

Genau heute vor einem Jahr ging mein kleiner Blog online. Wuhuu! Wahnsinn wie die Zeit vergeht. Eigentlich wollte ich mit euch an dieser Stelle eine kleine Party feiern. Aber leider sind die Planungen dafür ins stocken geraten. Es wird aber schnellstmöglich nachgeholt! Versprochen! Im vergangen Jahr wurden 54 Berichte veröffentlicht. 55, wenn ich diesen Bericht mitzähle. Und davor entstanden auch noch mal 4 Berichte, die aber noch als Lillyfant verfasst wurden. Beliebt sind bei euch vorallem der Biersirup, der Käsekuchen, das Schwarz-Weiß Gebäck und natürlich die Erdbeermarmelade. Über 11000 Besucher hatte mein kleiner Blog im letzten Jahr bereits. Es gibt bestimmt Blogs die weit mehr haben, aber ich bin schon ganz stolz darauf. Denn das hätte ich im letzten Jahr, als ich den Blog gestartet habe, gar nicht erwartet. Und ich bin froh über jeden von euch, der meinen Blog (regelmäßig) besucht. Schön, dass ihr alle da seit!

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Geändert hat sich auch so einiges. Schon alleine, wenn ich mir das Layout meiner Berichte ansehe. Leider hat sich meine Zeit für den Blog verändert. Die ist in den letzten Wochen sehr wenig geworden. Arbeit und Privatleben nehmen mich derzeit ganz schön ein. Ich hoffe sehr, dass sich das bald wieder ändert. Aber da muss man den Blog als das sehen, was er ist: Ein Hobby. Und da muss ich auch ganz selbstkritisch, wie ich bin, sagen, dass sich das auch nicht ändern wird. Die Userzahlen und das (nicht) Kommentieren sprechen für sich. Ich werde bestimmt noch versuchen, diese Sachen zu optimieren. Aber mehr als ein Hobby, sehe ich da nicht. Versteht mich nicht falsch. Ich liebe meinen Blog! Und es macht mir wahnsinnig viel Spaß zu backen und zu kochen. Fotos zu machen und dann einen tollen Bericht mit Rezept abzutippen. Und ich mache das auch ein Stück weit für mich. So habe ich eine schöne Rezeptsammlung, an einem Ort, und keine verschmierte Zettelwirtschaft. Ich genieße es, mir die Zeit für meinen Blog zu nehmen. Und der beansprucht schon einiges davon. Kochen oder backen, Rezepte entwickeln und/oder optimieren, schönes Anrichten um Fotos zu machen, Fotos bearbeiten und dann den Bericht schreiben. Dieser muss dann noch korrigiert werden bevor er dann endlich veröffentlicht werden kann. Wie Ihr auch gesehen habt, gibt es neben der Facebookseite (die auch Zeit beansprucht) noch einen Instagram- und Pinterest-Account. Diese werden aber eigentlich (noch) nicht genutzt. Denn dazu fehlt mir wirklich die Zeit. Aber es steht auf meiner To Do-Liste und kann hoffentlich bald umgesetzt werden. Mir liegt sehr viel an diesem Blog und wenn ihr Vorschläge, Anregungen oder auch Kritik habt, dann immer her damit. Ich würde mich sehr freuen mehr mit euch in Kontakt zu kommen. Solltet ihr also mal eines meiner Rezepte ausprobiert haben, dann lasst mich gerne wissen, wie ihr es fandet. Oder wenn euch ein Bericht besonders gefällt würde ich mich auch darüber freuen. Und wenn euch mal etwas nicht gefällt, dann würde ich auch das gerne wissen. Dann kann ich in Zukunft darauf reagieren.

 

So jetzt aber genug geschwafelt. Denn heute gibt es doch was zu feiern! 1 Jahr Genussfreude! Und zur Feier der Tages gibt es heute bei uns ein wirklich leckeres, herzhaftes Zupfbrot. Denn bei diesen Temperaturen liegt mir Kuchen einfach schwer im Magen. Und was gibt es besseres, als bei diesem tollen Wetter mit der Familie und Freunden zu grillen?! Genau, nichts! Und deshalb wird bei uns der Grill angeworfen, ein kühles Blondes geöffnet und ein tolles Zupfbrot genossen. So lässt es sich leben, findet ihr nicht auch?

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Dieses Zupfbrot ist einfach perfekt zum Grillen. Mega lecker, saftig und vollgepackt mit Kräutern und Käse. Himmlisch! Ich liebe es, wenn der Käse schön zerlaufen ist und so eine cremige Textur im Mund hinterlässt. Yammi! Dieses Zupfbrot habe ich bereits in einer süßen Variante gemacht, die auch mega lecker ist. Ich kann beide wirklich nur empfehlen und mache diese Art Zupfbrot nun sehr häufig. Gefährlich für die Figur, aber richtig gut für die Seele! Probiert es selber aus. Aber Achtung: Suchtgefahr!

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Jetzt möchte ich euch aber nicht länger auf die Folter spannen. Also ab zum Rezept. Viel Spaß beim nachbacken und genießen.

 

Eure Genussfreundin

 

 

Herzhaftes Zupfbrot

DSC_0884 Zutaten für den Teig:

500g Mehl | 1 Tl Zucker | 1 Tl Salz | 1/2 Würfel Hefe | 60ml lauwarmes Wasser | 120ml lauwarme Milch | 3 Eier | 160g geschmolzene Butter | etwas Butter zum bestreichen

Zutaten für die Füllung:

150g Grie Pesto (oder ein anderes grünes Pesto) | 60-80g geriebenen Käse (Gouda, Emmentaler o. Ä.) | 20-40g Parmesan | Olivenöl

 

Zubereitung:

Hefe, Zucker und das lauwarme Wasser vermischen und kurz stehen lassen. Butter schmelzen und dann mit Milch, Salz und den Eiern zu dem Hefewasser geben und vermengen. Nun das Mehl langsam dazugeben und mit den Knethaken vom Handmixer zu einem glatten Teig kneten. Auf einer bemehlten Arbeitsfläche den Teig kurz durchkneten, bis er nicht mehr klebt. In eine große, eingeölte Schüssel geben und abgedeckt an einem warmen Ort etwa 60-90 Minuten gehen lassen. In der Zwischenzeit könnt ihr die Füllung vorbereiten. Dafür einfach das Pesto, den Käse und den Parmesan verrühren. Sollte die Masse nun zu fest sein einfach ein wenig Olivenöl dazugeben, bis die Masse streichfähig ist. Dann an die Seite stellen.

Ist der Teig aufgegangen (er sollte sein Volumen mindestens verdoppelt haben), auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und mit der Füllung bestreichen. Nun rollt ihr den Teig vorsichtig zusammen (wie wenn ihr Hefeschnecken machen möchtet) und schneidet dann etwa 5 cm breite Stücke ab. Diese gebt ihr in eine, mit Backpapier ausgelegte, Kastenform. (Am besten schön nebeneinander.) Dann ab damit in den Kühlschrank (mit Klarsichtfolie abdecken) für mindestens 1 Stunde, am besten aber über Nacht. Aus dem Kühlschrank rausnehmen und kurz Zimmertemperatur annehmen lassen (der Teig sollte nochmal deutlich aufgegangen sein.). Den Backofen auf 175°C vorheizen. Etwas Butter schmelzen und das Zupfbrot damit bestreichen. Dann für etwa 40-45 Minuten in den Ofen geben.  Das Zupfbrot nach dem Backen auf einem Gitterrost abkühlen lassen.

 

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